Datenschutz
Stand: 5. November 2026
Nachfolgend informieren wir Sie, wie die Kanzlei SorberArbeitsrecht von Rechtsanwalt Dr. Dominik Sorber (nachfolgend „SorberArbeitsrecht“ oder „wir“) Ihre personenbezogenen Daten verwendet, welche Rechte Ihnen zustehen und an wen Sie sich bei Fragen zum Datenschutz wenden können.
Sie können in den meisten Fällen entscheiden, welche personenbezogenen Daten Sie an uns übermitteln möchten. Falls Sie dies ablehnen, können wir Ihnen jedoch möglicherweise bestimmte Leistungen nicht anbieten. Welche Angaben wir für die Bereitstellung unserer Leistungen benötigen, erläutern wir in den jeweiligen Abschnitten.
Von Zeit zu Zeit müssen wir Anpassungen an tatsächliche Gegebenheiten oder bei rechtlichen oder behördlichen Vorgaben vornehmen. Maßgeblich ist die jeweils hier veröffentlichte Fassung.
Name und Kontaktdaten des für die Verarbeitung Verantwortlichen
Dr. Dominik SorberSorberArbeitsrecht
Theresienhöhe 28
80339 München
Deutschland
Telefon: +49 151 449 02 174
E-Mail: info@sorberarbeitsrecht.de
Fragen zum Datenschutz richten Sie bitte an die oben genannte E-Mail-Adresse.
1. Datenverarbeitung auf unserer Webseite
Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten, wenn Sie unsere Website besuchen und wenn Sie mit uns in Kontakt treten.
1.1 Ihr Besuch unserer Webseite und Hosting
Diese Website liegt auf Servern von ALL-INKL.COM – Neue Medien Münnich, Inhaber René Münnich, Hauptstraße 68, 02742 Friedersdorf, Deutschland. Die Server stehen in Deutschland. Bei jedem Aufruf übermittelt Ihr Browser automatisch technische Daten an den Server, insbesondere IP-Adresse, Datum und Uhrzeit, aufgerufene Seite, Referrer-URL, Browsertyp und -version, Betriebssystem, übertragene Datenmenge und HTTP-Status. Der Server verarbeitet diese Daten, um die Website auszuliefern. Die Erstellung von Logdateien (Zugriffsprotokollen) haben wir für diese Website deaktiviert.
Rechtsgrundlage: Die Datenverarbeitung erfolgt zur Wahrnehmung unserer berechtigten Interessen nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO an der:
- Gewährleistung eines reibungslosen Verbindungsaufbaus der Webseite;
- Gewährleistung einer komfortablen Nutzung unserer Webseite;
- Auswertung der Systemsicherheit und -stabilität;
- Erkennung und Abwehr von Missbrauch und Angriffen.
ALL-INKL.COM ist für uns als Auftragsverarbeiter tätig. Die Bereitstellung der technischen Daten ist für die Auslieferung der Website erforderlich.
Speicherdauer: Die technischen Daten werden nur für die Dauer des jeweiligen Aufrufs verarbeitet und nicht in Logdateien gespeichert. Mit ALL-INKL.COM haben wir einen Vertrag über die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO geschlossen.
1.2 Ihre Kontaktaufnahme
Sollten Sie mit uns per E-Mail, telefonisch oder per Post in Kontakt treten, verarbeiten wir Ihren Namen, Ihre Kontaktdaten, gegebenenfalls Ihr Unternehmen sowie Ihre in der Anfrage gemachten Angaben. Um eine schriftliche Anfrage beantworten zu können, benötigen wir mindestens eine Kontaktadresse. Ein Kontaktformular bieten wir auf dieser Website nicht an. Unsere E-Mails laufen über Microsoft 365 (siehe Abschnitt 9).
Rechtsgrundlage: Wir verarbeiten Ihre Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO, unserem berechtigten Interesse, Ihre allgemeine Anfrage zu beantworten. Soweit Sie uns kontaktieren, weil Sie Rechtsrat suchen oder die Anbahnung eines anderen Vertrages mit uns anstreben, ist Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO. Sofern wir zur Speicherung gesetzlich verpflichtet sind, ist Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit der jeweiligen Norm.
Speicherdauer: Ihre Daten werden zur Beantwortung Ihrer Anfrage verarbeitet und gelöscht, sobald sich Ihre Anfrage erledigt hat, es sei denn, es ist ein Mandat oder ein anderer Vertrag zustande gekommen (siehe Abschnitte 3 und 4), es bestehen gesetzliche Aufbewahrungspflichten oder berechtigte Interessen an einer weiteren Aufbewahrung unsererseits.
Bitte senden Sie uns vertrauliche Einzelheiten oder besonders sensible Informationen erst, nachdem wir ein Mandat ausdrücklich angenommen haben.
1.3 Cookies, ähnliche Technologien und lokale Schriften
Diese Website setzt keine Cookies. Wenn Sie über den Schalter im Menü die Darstellung wählen, speichert Ihr Browser diese Einstellung unter „sorber-darstellung“ im Local Storage, damit sie beim nächsten Seitenaufruf erhalten bleibt. Die Einstellung wird nicht an uns übermittelt. Die Speicherung und das Auslesen sind für die von Ihnen gewünschte Funktion erforderlich (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG). Die damit verbundene Verarbeitung stützen wir auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO, unser berechtigtes Interesse, die von Ihnen gewählte Darstellung bereitzustellen.
Die Einstellung bleibt gespeichert, bis Sie sie über Ihre Browsereinstellungen löschen. Sie können die Darstellung jederzeit über den Schalter ändern. Während einer passwortgeschützten Vorschauphase kann Ihr Browser außerdem die eingegebenen Zugangsdaten für den Zugang zur Website zwischenspeichern. Dies ist für den von Ihnen gewünschten Zugang technisch erforderlich (§ 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG).
Die Schriften dieser Website liegen auf unserem eigenen Server. Wir binden keine externen Schriften, Videos, Karten oder Social-Media-Inhalte ein. Bei einem Seitenaufruf werden daher keine Daten an solche Inhaltsanbieter übermittelt. Externe Links erläutern wir in Abschnitt 2, die Reichweitenmessung im folgenden Abschnitt.
1.4 Reichweitenmessung mit PostHog
Um die Nutzung der Website in zusammengefasster Form zu verstehen und sie zu verbessern, setzen wir PostHog Cloud EU ein. Anbieter ist PostHog, Inc., 2261 Market Street #4008, San Francisco, CA 94114, USA. Wir nutzen die EU-Instanz mit Speicherung der Analysedaten in der Europäischen Union.
PostHog ist im Modus „cookieless“ eingestellt: Für die Reichweitenmessung werden weder Cookies gesetzt noch Kennungen im Local Storage oder Session Storage gespeichert. Bei der Verbindung zu PostHog werden technisch bedingt insbesondere Ihre IP-Adresse sowie Browser- und Geräteinformationen übermittelt. PostHog beschreibt für diesen Modus eine serverseitige Bildung einer täglich wechselnden Kennung aus IP-Adresse, Browserinformationen und weiteren technischen Angaben. Die IP-Adresse wird dabei vor der weiteren Verarbeitung der Analyseereignisse entfernt.
Sie können die Reichweitenmessung für diesen Browser ausschalten und bei Bedarf wieder einschalten. Bei ausgeschalteter Messung wird PostHog nicht geladen. Damit die Auswahl bei weiteren Besuchen erhalten bleibt, speichert Ihr Browser ausschließlich den Wert „aus“ unter „sorber-statistik“ im Local Storage, sofern er lokale Speicherung zulässt. Diese Auswahl enthält keine Nutzerkennung und wird nicht an uns übermittelt. Sie gilt nur für den jeweiligen Browser auf dem jeweiligen Gerät; nach dem Löschen der Browserdaten ist die Messung wieder eingeschaltet.
Erfasst werden Seitenaufrufe mit dem aufgerufenen Seitenpfad (z. B. „/impressum“), beim Verlassen einer Seite die Verweildauer und wie weit gescrollt wurde, sowie technische Nutzungsdaten. Außerdem erfassen wir, ob einzelne Elemente angeklickt werden: die Schaltflächen für ein Erstgespräch, die E-Mail-Adresse, die Telefonnummer, die Links zu LinkedIn und Apple Podcasts sowie der Schalter für die Darstellung (hell oder dunkel). Dabei erfassen wir nur, dass und wo geklickt wurde, nicht aber Inhalte von Nachrichten oder Eingaben. Die vollständige Seiten-URL einschließlich Parametern und der Referrer werden vor dem Versand aus den entsprechenden Ereigniseigenschaften entfernt. Automatische Klickerfassung, Sitzungsaufzeichnungen und Heatmaps sind deaktiviert; eine Zuordnung zu namentlich bekannten Personen nehmen wir nicht vor.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in einer datensparsamen Auswertung von Reichweite und technischer Qualität der Website. Sie können dieser Verarbeitung nach Maßgabe von Abschnitt 10 widersprechen oder das Laden der PostHog-Skripte und Verbindungen in Ihrem Browser unterbinden.
Speicherdauer: Analysedaten werden nur so lange aufbewahrt, wie sie für die genannten Auswertungszwecke erforderlich sind, und anschließend gelöscht oder zusammengefasst. Der für die tägliche Kennung verwendete Zufallswert wird laut PostHog nach Verarbeitung der Ereignisse des jeweiligen Tages gelöscht.
Weitere Informationen finden Sie in den Datenschutzhinweisen von PostHog und in der Beschreibung der Reichweitenmessung ohne Cookies. Zu möglichen Übermittlungen in Drittländer siehe Abschnitt 9.1.
2. Datenverarbeitung auf LinkedIn und externe Links
Wir nutzen LinkedIn zur Information über unsere Kanzlei und zur beruflichen Vernetzung. Unsere Website verlinkt auf LinkedIn-Profile unseres Teams und auf unseren Podcast bei Apple Podcasts. Die Links laden beim Besuch unserer Website keine Inhalte dieser Anbieter. Erst wenn Sie einem Link folgen, verlassen Sie unsere Website; ab dann gelten die Datenschutzinformationen des jeweiligen Anbieters.
Sofern Sie unsere Profile bei LinkedIn nutzen, um mit uns zu interagieren, zum Beispiel einen Beitrag liken oder teilen, uns folgen, einen Kommentar verfassen oder uns eine Direktnachricht schicken, verarbeiten wir die uns von Ihnen mitgeteilten Daten, um mit Ihnen in Kontakt zu treten. Wenn wir Ihre Beiträge liken, teilen oder kommentieren, können die von Ihnen veröffentlichten Daten auch unseren Kontakten oder Followern zugänglich werden. Welche Profilangaben und Aktivitäten öffentlich sichtbar sind, hängt von Ihren Einstellungen und den Vorgaben der Plattform ab.
Rechtsgrundlage: Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht darin, mit Geschäftspartnerinnen, Geschäftspartnern und Interessierten in Kontakt zu bleiben, sie zu informieren sowie in einer zeitgemäßen Öffentlichkeitsarbeit und Marktbeobachtung. Soweit Sie über LinkedIn Kontakt zu uns aufnehmen, weil Sie Rechtsrat suchen oder einen Vertrag mit uns anbahnen möchten, ist Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO.
Speicherdauer: Für die von uns bearbeiteten Anfragen gelten die Löschkriterien aus Abschnitt 1.2. Auf die Speicherdauer und sonstige Verarbeitung durch die Plattform selbst haben wir nur begrenzt Einfluss.
Empfänger: LinkedIn wird von der LinkedIn Ireland Unlimited Company, Wilton Place, Dublin 2, Irland, betrieben. Der Anbieter verarbeitet Ihre Daten auch in eigener Verantwortung. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzrichtlinie von LinkedIn.
Bei LinkedIn ist eine Verarbeitung von Daten in den USA möglich. Zu den Voraussetzungen einer Übermittlung in Drittländer siehe Abschnitt 9.1.
3. Datenverarbeitungen im Rahmen von Mandatsverhältnissen
Als Rechtsanwaltskanzlei verarbeiten wir im Rahmen unseres Mandatsverhältnisses die Daten unserer (künftigen) Mandant:innen, soweit es sich um natürliche Personen handelt. Handelt es sich bei unseren (künftigen) Mandant:innen um Unternehmen, verarbeiten wir personenbezogene Daten von deren gesetzlichen Vertreter:innen und ihren Mitarbeitenden. Zudem verarbeiten wir personenbezogene Daten von Dritten, die im jeweiligen Sachverhalt, für den Rechtsrat und Rechtsvertretung gewünscht ist, eine Rolle spielen (z. B. Zeugen, externe Datenschutzbeauftragte, sonstige Beteiligte wie Gegner und deren Rechtsvertreter). Wenn Sie zwecks Mandatierung Kontakt zu uns aufnehmen und wenn Sie uns mandatieren, verarbeiten wir folgende Daten:
- Stammdaten (z. B. Name, Anschrift, Kontaktinformationen wie E-Mail, Telefonnummer und Internetadresse);
- mandatsbezogene Daten (z. B. Verträge, Kommunikation, Lieferscheine, Beweismittel, Zeugendaten);
- Beratungsdaten (z. B. Inhalte von Anfragen, Dokumente, Aktennotizen, Rechtsgutachten und rechtliche Einschätzungen);
- Tätigkeitsdaten (z. B. Beratungsdokumentation, Leistungsnachweise, Abrechnungen sowie weitere Informationen, die für die Geltendmachung und Verteidigung Ihrer Rechte im Rahmen des Mandats notwendig sind);
- Beschäftigtendaten, soweit sie für das arbeitsrechtliche Mandat erforderlich sind;
- weitere Daten, die Sie uns freiwillig im Rahmen des Mandatsverhältnisses mitteilen;
- soweit wir im jeweiligen Mandat den Pflichten des Geldwäschegesetzes unterliegen: geldwäscherechtlich relevante Informationen zu Ihrer Identität, zu den wirtschaftlich Berechtigten, zu Zweck und Art der Geschäftsbeziehung und der durchgeführten Transaktionen, sowie zum Geldwäscherisiko. Soweit gesetzlich erforderlich, fertigen wir eine Kopie eines amtlichen Ausweisdokumentes an und erheben die nach dem Geldwäschegesetz erforderlichen Informationen über wirtschaftlich Berechtigte im Sinne des § 3 GwG.
Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt,
- um Sie als unseren Mandanten/unsere Mandantin identifizieren zu können;
- um gesetzlichen Pflichten zu entsprechen;
- um Sie angemessen anwaltlich beraten und vertreten zu können, d. h. um Ihre Ansprüche zu prüfen und durchzusetzen, um Akten anzulegen, Kollisionen zu prüfen, Verträge zu erstellen und zu verwalten und Ihnen den gewünschten Rechtsrat erbringen zu können;
- um mit Ihnen kommunizieren zu können;
- um betriebliche Prozesse effizient zu gestalten;
- zur Buchhaltung und Rechnungsstellung;
- um Akten zu archivieren, Daten zu löschen und das Mandat zu dokumentieren.
Rechtsgrundlagen: Die Datenverarbeitung erfolgt auf Ihre Anfrage hin und ist nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO für die Mandatierung erforderlich.
Falls Sie nicht persönlich Mandant:in sind oder werden wollen (etwa weil nicht Sie, sondern das Unternehmen, für das Sie tätig sind uns mandatiert hat oder mandatieren will, oder falls Sie z. B. Zeuge/Zeugin, externe:r Datenschutzbeauftragte:r, sonstige Beteiligte oder Gegner:in oder deren Vertreter sind) verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO. Unsere berechtigten Interessen bestehen in der angemessenen Mandatsbearbeitung zu den genannten Zwecken, oder z. B. an einer Kontaktaufnahme.
Sofern wir gesetzlich zur Datenverarbeitung verpflichtet sind, stützen wir diese auf Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit der jeweiligen gesetzlichen Vorschrift, insbesondere zur Erfüllung berufs-, handels- und abgaberechtlicher Pflichten zur Dokumentation und Aufbewahrung sowie zur Erfüllung unserer Pflichten aus dem Geldwäschegesetz.
Unter Umständen müssen wir Ihre personenbezogenen Daten für die Geltendmachung von Ansprüchen oder zur Abwehr von Ansprüchen verarbeiten; Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse aus Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO an einer effizienten Rechtsverteidigung und Durchsetzung von Ansprüchen.
Besondere Kategorien personenbezogener Daten, zum Beispiel Gesundheitsdaten, verarbeiten wir nur, soweit dies zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist (Art. 9 Abs. 2 lit. f DSGVO) oder eine andere gesetzliche Erlaubnis vorliegt. Mandatsdaten unterliegen der anwaltlichen Verschwiegenheit. Wir geben sie nur weiter, soweit das für die Mandatsbearbeitung erforderlich und rechtlich zulässig ist, eine gesetzliche Pflicht besteht oder Sie eingewilligt haben.
Speicherdauer: Wir löschen personenbezogene Daten, nachdem und soweit die Speicherung zur Mandatsabwicklung und Durchführung nicht mehr erforderlich ist und keine berechtigten Interessen oder gesetzlichen Pflichten unsererseits wie etwa die berufsrechtliche Aufbewahrungsfrist nach § 50 BRAO oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten (§ 147 AO, § 257 HGB, § 14b UStG) einer Löschung entgegenstehen. Je nach Datenart und anwendbarer Vorschrift betragen die Aufbewahrungsfristen regelmäßig sechs bis zehn Jahre; der Fristbeginn richtet sich nach der jeweiligen gesetzlichen Regelung. Soweit Daten zur Durchsetzung titulierter Ansprüche erforderlich sind, kann eine Aufbewahrung bis zu 30 Jahre erforderlich sein.
Die Bereitstellung Ihrer personenbezogenen Daten ist erforderlich, soweit Sie, oder das Unternehmen für das Sie tätig sind, uns mandatieren wollen. Sofern Sie Ihre personenbezogenen Daten nicht bereitstellen, ist die Begründung und Durchführung des Mandatsverhältnisses nicht möglich. Sofern wir einer gesetzlichen Pflicht zur Verarbeitung bestimmter Daten unterliegen, z. B. aus Geldwäscheprävention oder aus Berufsrecht, ist die Bereitstellung der entsprechenden Daten für die Mandatierung ebenfalls zwingend erforderlich.
4. Datenverarbeitung beim Abschluss von sonstigen Vertragsverhältnissen
Wir verarbeiten personenbezogene Daten im Rahmen von Lieferantenbeziehungen, (Kooperations-)verträgen und sonstigen Geschäftsbeziehungen.
Wenn SorberArbeitsrecht Sie oder Ihren Arbeitgeber z. B. als Lieferanten oder Geschäftspartner beauftragt oder sich ein solches Vertragsverhältnis anbahnt, oder zum Zweck der Kontaktaufnahme, verarbeiten wir folgende Informationen:
- Stammdaten (z. B. Anrede, Vorname, Nachname, Geschlecht, Ihre Position im Unternehmen);
- (öffentlich zugängliche) Daten über Ihr Unternehmen/Ihren Arbeitgeber;
- Kommunikationsdaten (z. B. geschäftliche Telefonnummer, E-Mail-Adresse, geschäftliche Postanschrift);
Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt,
- um Sie oder Ihr Unternehmen/Ihren Arbeitgeber als unseren Zulieferer, Dienstleister oder Partner identifizieren zu können;
- um gesetzliche Pflichten zu erfüllen (z. B. zur Korruptions- oder Terrorismusbekämpfung);
- um ein Vertragsverhältnis mit Ihnen/Ihrem Unternehmen/Ihrem Arbeitgeber anzubahnen, abzuschließen und zu erfüllen;
- zur Korrespondenz mit Ihnen, sofern diese der Vertragsanbahnung oder -erfüllung dient;
- um betriebliche Prozesse effizient zu gestalten;
- aus buchhalterischen Gründen, sofern ein entgeltliches Vertragsverhältnis zustande kommt;
- zur Wahrung berechtigter Interessen.
Rechtsgrundlage: Die Datenverarbeitung ist nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO (wenn Sie persönlich Vertragspartner sind oder werden sollen) oder Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO (wenn Ihr Arbeitgeber Vertragspartner ist oder werden soll) zu den genannten Zwecken erforderlich.
Im Falle einer gesetzlichen Verpflichtung zur Datenverarbeitung ergibt sich die Rechtsgrundlage aus nationalem oder Unionsrecht in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO.
Unter Umständen müssen wir Ihre personenbezogenen Daten für die Geltendmachung von Ansprüchen oder zur Abwehr von Ansprüchen verarbeiten; Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse aus Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO an einer effizienten Rechtsverteidigung und Anspruchsdurchsetzung.
Speicherdauer: Die von uns erhobenen personenbezogenen Daten werden bis zum Wegfall oben genannter Zwecke gespeichert und danach gelöscht, es sei denn, dass wir nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO aufgrund von gesetzlichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten (z. B. aus Handels-, Straf- oder Steuerrecht) zu einer längeren Speicherung verpflichtet sind oder Sie in eine darüber hinausgehende Speicherung nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO eingewilligt haben.
Die Bereitstellung Ihrer personenbezogenen Daten ist erforderlich, wenn Sie mit uns ein Vertragsverhältnis eingehen wollen. Sofern Sie Ihre personenbezogenen Daten nicht bereitstellen, ist die Begründung und Durchführung des Vertragsverhältnisses nicht möglich.
5. Datenverarbeitungen im Rahmen von Videokonferenzen und Webinaren unter Verwendung von Microsoft Teams
Die nachfolgenden Informationen erteilen wir Ihnen, wenn Sie an unseren Besprechungen und Webinaren mit Microsoft Teams teilnehmen.
Anbieter ist die Microsoft Ireland Operations Limited, One Microsoft Place, South County Business Park, Leopardstown, Dublin 18, D18 P521, Irland („Microsoft Irland“). Für die Teilnahme erhalten Sie über Ihre E-Mail-Adresse eine Einladung mit einem Link. Sie können über die Microsoft-Teams-App oder über Ihren Browser teilnehmen. Wenn Sie die Website von Microsoft aufrufen oder die App herunterladen, ist Microsoft für die damit verbundene Verarbeitung selbst verantwortlich.
Bei der Nutzung von Microsoft Teams werden verschiedene Datenarten verarbeitet. Der Umfang hängt auch davon ab, welche Angaben Sie vor und während der Teilnahme machen und welche Funktionen Sie nutzen:
- Angaben zu Teilnehmenden: insbesondere Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und gegebenenfalls Telefonnummer, Profilbild oder Abteilung;
- Bei telefonischer Einwahl: Angaben zur eingehenden und ausgehenden Rufnummer und Länderkürzel;
- Verbindungsdaten: Beginn und Ende der Teilnahme sowie technische Verbindungsdaten, insbesondere die IP-Adresse des Geräts;
- Audio- und Videodaten: Ton und Bild, soweit Sie Mikrofon und Kamera einschalten. Sie können diese jederzeit selbst ausschalten oder stummschalten;
- Textdaten: Nachrichten und andere Eingaben, wenn Sie Chat-, Frage- oder Umfragefunktionen verwenden.
Besprechungen zeichnen wir nicht auf, es sei denn, wir haben vorher darauf hingewiesen und Sie haben eingewilligt. Chatinhalte können auch nach einer Besprechung für die dazu berechtigten Teilnehmenden oder Mitglieder des jeweiligen Teams zugänglich bleiben.
Rechtsgrundlage: Im Rahmen eines Mandats oder Vertrags ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO die Rechtsgrundlage, soweit Sie selbst Vertragspartei sind. Im Übrigen verarbeiten wir die Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO. Unsere berechtigten Interessen liegen in einer effektiven Durchführung von Besprechungen und Online-Informationsveranstaltungen sowie in der Kommunikation mit Teilnehmenden und Geschäftskontakten. Eine Aufzeichnung erfolgt nur mit Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO).
Empfänger: Die Daten sind im Rahmen der genutzten Funktionen für die anderen Teilnehmenden beziehungsweise berechtigten Teammitglieder bestimmt. Microsoft Irland verarbeitet Daten als Auftragsverarbeiter für uns und in begrenztem Umfang auch zu eigenen Zwecken, etwa für den sicheren Betrieb des Dienstes; dafür ist Microsoft selbst verantwortlich. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung von Microsoft.
Speicherdauer: Wir speichern Besprechungs- und Chatinhalte, soweit sie für die Durchführung oder Nachbereitung der Kommunikation erforderlich sind. Soweit Inhalte Teil einer Mandats- oder Vertragsakte werden, gelten die Aufbewahrungsregeln der Abschnitte 3 und 4. Im Übrigen werden die Daten gelöscht, sobald der Verarbeitungszweck entfällt und keine gesetzlichen Pflichten oder berechtigten Interessen an einer weiteren Speicherung entgegenstehen.
Datenverarbeitung außerhalb der Europäischen Union: Eine Verarbeitung von Daten außerhalb der EU, insbesondere in den USA, kann bei Microsoft nicht ausgeschlossen werden. Dies kann auch dann der Fall sein, wenn sich Teilnehmende in einem Drittland aufhalten. Zu den Voraussetzungen einer Übermittlung siehe Abschnitt 9.1.
6. Werbung
Wir verarbeiten personenbezogene Daten im Rahmen von Werbemaßnahmen.
6.1 Werbemaßnahmen per E-Mail
Wir verwenden die im Rahmen einer Mandats- oder Vertragsbeziehung mitgeteilte E-Mail-Adresse gegebenenfalls, um Ihnen Informationen über Publikationen, Veranstaltungen, Webinare, unseren Podcast oder Kanzleineuigkeiten zu senden. Werbliche E-Mails versenden wir nur mit Ihrer vorherigen Einwilligung oder, soweit sämtliche Voraussetzungen des § 7 Abs. 3 UWG erfüllt sind, für eigene ähnliche Leistungen im Rahmen einer bestehenden Kundenbeziehung. Einen Newsletter mit eigener Anmeldung auf dieser Website bieten wir derzeit nicht an.
Rechtsgrundlage: Bei einer Einwilligung ist Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO. Soweit der Versand nach § 7 Abs. 3 UWG zulässig ist, verarbeiten wir Ihre Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Information über unsere Leistungen und fachlichen Angebote sowie in der Kontaktpflege. Nachrichten, die zur Durchführung eines Mandats oder Vertrags erforderlich sind, verarbeiten wir nach den Abschnitten 3 und 4.
Sie können dem Erhalt werblicher Informationen und der Verarbeitung zu Zwecken der Direktwerbung jederzeit ohne Angabe von Gründen widersprechen (Art. 21 Abs. 2 DSGVO). Eine erteilte Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Eine Nachricht an info@sorberarbeitsrecht.de genügt. Dabei entstehen Ihnen keine anderen als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen.
Speicherdauer: Wir nutzen Ihre Daten zu Werbezwecken, solange dies zulässig und für die genannten Zwecke erforderlich ist. Nach einem Widerspruch oder Widerruf stellen wir diese Nutzung ein. Daten, die wir für andere Zwecke weiterhin benötigen, etwa zur Mandatsbearbeitung oder aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungspflichten, bleiben hiervon unberührt. Einen minimalen Sperrvermerk können wir auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO aufbewahren, soweit dies erforderlich ist, um Ihren Widerspruch künftig zu beachten.
6.2 Werbemaßnahmen auf dem Postweg
Gern möchten wir Ihnen auch mal Grußkarten zu besonderen Anlässen oder Informationen und Hinweise per Post senden. Rechtsgrundlage dafür ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO, unser berechtigtes Interesse an der Sicherstellung guter Vertragsbeziehungen und an Kontaktpflege.
Auch der Nutzung für postalische Direktwerbung können Sie jederzeit ohne Angabe von Gründen widersprechen. Für Kontakt, Speicherdauer und die Beachtung Ihres Widerspruchs gelten die Hinweise in Abschnitt 6.1 entsprechend.
7. Datenverarbeitungen im Rahmen von Veranstaltungen
Wenn Sie sich per E-Mail oder über einen Einladungslink, den wir Ihnen zusenden, für eine unserer Veranstaltungen anmelden, verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten, soweit dies für die Organisation, Durchführung und Nachbereitung der Veranstaltung erforderlich ist. Dazu erheben wir folgende Daten: Vor- und Nachname, Titel, Unternehmen, Anschrift, E-Mail-Adresse und bei kostenpflichtigen Veranstaltungen auch die Rechnungsdaten.
Rechtsgrundlage: Bei nicht kostenpflichtigen Veranstaltungen ist Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO. Unsere berechtigten Interessen liegen in der effizienten Verwaltung der Teilnehmenden, der reibungslosen Durchführung der Veranstaltung und der Zutrittskontrolle. Hierzu gleichen wir die Anmeldedaten mit den tatsächlich Teilnehmenden ab, um nur angemeldeten oder eingeladenen Gästen Einlass zu gewähren. Bei kostenpflichtigen Veranstaltungen ist Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO, der zugrundeliegende Vertrag.
Die für Anmeldung und Durchführung erforderlichen Angaben benötigen wir, um Ihre Teilnahme zu organisieren. Ohne diese Angaben ist eine Teilnahme gegebenenfalls nicht möglich; bei kostenpflichtigen Veranstaltungen können wir den Teilnahmevertrag nicht abschließen oder durchführen.
Speicherdauer: Wir speichern Ihre Daten für die Dauer der Organisation (inkl. entsprechender Vor- und Nachbereitung) der jeweiligen Veranstaltung. Eventuell bestehende gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben hiervon unberührt. Innerhalb von vier Wochen nach Abschluss der Veranstaltung werden die Teilnehmendendaten von uns gelöscht.
Wenn wir anlässlich einer Veranstaltung Fotos oder Videoaufnahmen zur Dokumentation oder Öffentlichkeitsarbeit anfertigen und veröffentlichen möchten, informieren wir Sie vor Ort gesondert über die konkreten Aufnahmen und vorgesehenen Veröffentlichungskanäle, zum Beispiel unsere Website, LinkedIn oder Pressemitteilungen.
Rechtsgrundlage für Aufnahmen: Soweit wir uns auf eine Einwilligung stützen, ist Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO; die Einwilligung ist jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerruflich. Soweit im Einzelfall eine Verarbeitung auf Grundlage berechtigter Interessen zulässig ist, erfolgt sie nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO. Unser Interesse liegt in der Dokumentation der Veranstaltung und der Information über die Aktivitäten und Leistungen von SorberArbeitsrecht. Dabei berücksichtigen wir Ihre Interessen und Rechte; insbesondere besteht ein Widerspruchsrecht nach Abschnitt 10.
Speicherdauer für Aufnahmen: Für Aufnahmen gelten die bei der jeweiligen Veranstaltung mitgeteilten Zwecke und Löschkriterien. Die oben genannte Vierwochenfrist bezieht sich auf die Anmeldungs- und Organisationsdaten. Aufnahmen werden gelöscht, sobald sie für die mitgeteilten Zwecke nicht mehr erforderlich sind und keine andere Rechtsgrundlage oder Aufbewahrungspflicht besteht.
8. Datenverarbeitungen im Bewerbungsverfahren
Wir verarbeiten diejenigen Daten, die Sie uns selbst mit Ihrer Bewerbung um eine Stelle bei SorberArbeitsrecht zur Verfügung stellen (z. B. mit Ihrem Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen).
Während des Bewerbungsprozesses verarbeiten wir folgende Datenarten:
- Stammdaten (z. B. Anrede, Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Wohnsitz);
- Dokumente (z. B. Zeugnisse, Bescheinigungen, Lebenslauf, Motivationsschreiben);
- für den Fall, dass Sie erstattungsfähige Auslagen hatten, die für die Abrechnung relevanten Daten, z. B. Ihre Bankverbindung;
- Kommunikationsdaten (z. B. Telefonnummer (Festnetz und/oder mobil), E-Mail, Postanschrift).
Rechtsgrundlage: Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten, soweit dies für die Entscheidung über die Begründung eines Beschäftigungsverhältnisses erforderlich ist, auf Grundlage von § 26 Abs. 1 S. 1 BDSG in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO. Soweit besondere Kategorien personenbezogener Daten erforderlich sind, zum Beispiel Gesundheitsdaten, erfolgt die Verarbeitung zur Ausübung von Rechten oder zur Erfüllung von Pflichten aus dem Arbeitsrecht, dem Recht der sozialen Sicherheit oder des Sozialschutzes auf Grundlage von § 26 Abs. 3 BDSG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 lit. b DSGVO.
Nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens kann eine weitere Datenverarbeitung entweder auf Grundlage Ihrer Einwilligung erfolgen, oder ggf. zur Rechtsverfolgung erforderlich sein, wobei in letztem Fall Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO ist, unser berechtigtes Interesse an der Geltendmachung oder Abwehr von Ansprüchen.
Speicherdauer: Die von uns erhobenen Daten werden bis zum Wegfall oben genannter Zwecke gespeichert und danach gelöscht, es sei denn, dass wir nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO aufgrund von gesetzlichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten (z. B. aus Handels-, Straf- oder Steuerrecht) zu einer längeren Speicherung verpflichtet sind.
Kommt ein Beschäftigungsverhältnis zustande, übernehmen wir die dafür erforderlichen Daten in die Personalakte. Eine Aufnahme in einen Bewerber:innen-Pool erfolgt nur mit Ihrer gesonderten Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO). In diesem Fall löschen wir die Daten spätestens nach zwei Jahren oder früher, wenn Sie Ihre Einwilligung widerrufen, sofern keine andere Rechtsgrundlage für die weitere Speicherung besteht.
Bei nicht erfolgreicher Bewerbung werden die Daten grundsätzlich sechs Monate nach Abschluss des Verfahrens gelöscht, soweit nicht im Einzelnen längere Aufbewahrungspflichten bestehen (z. B. für etwaige Belege für die Reisekostenerstattung) oder eine Speicherung darüber hinaus zur Verteidigung gegen Rechtsansprüche notwendig ist.
9. Weitergabe Ihrer personenbezogenen Daten
Eine Weitergabe Ihrer Daten durch uns erfolgt nur, wenn uns das rechtlich erlaubt ist. Wir geben Ihre Daten ggf. wie folgt weiter, soweit nicht oben bereits gesondert genannt:
- Wir setzen einen Hosting-Dienstleister als Auftragsverarbeiter für den Betrieb dieser Internetseiten ein. Auftragsverarbeiter ist ALL-INKL.COM – Neue Medien Münnich, Inhaber René Münnich, Hauptstraße 68, 02742 Friedersdorf, Deutschland;
- Wir nutzen Microsoft 365 für den E-Mailverkehr und Microsoft Teams für Videokonferenzen. Anbieter ist Microsoft Ireland Operations Limited, One Microsoft Place, South County Business Park, Leopardstown, Dublin 18, D18 P521, Irland;
- Wir setzen technische Dienstleister für unsere Kanzleisoftware Actaport und die Speicherung der Akten als Auftragsverarbeiter ein, Auftragsverarbeiter ist dokSAFE GmbH, Klostergasse 14, 04109 Leipzig, Deutschland;
- Wir nutzen PostHog, Inc., 2261 Market Street #4008, San Francisco, CA 94114, USA, als Auftragsverarbeiter für die Reichweitenmessung mit PostHog Cloud EU (siehe Abschnitt 1.4);
- Soweit für die Bearbeitung erforderlich, erhalten hierzu befugte Mitarbeitende und gegebenenfalls freie Mitarbeitende Zugriff auf Daten. Dabei beachten wir die anwaltliche Verschwiegenheit und die gesetzlichen Anforderungen an die Vertraulichkeit.
Der Einsatz von Dienstleistern erfolgt aufgrund unseres berechtigten Interesses, unseren Geschäftsbetrieb unternehmerisch frei zu gestalten und entsprechend frei über das eingesetzte Personal und die eingesetzten IT-Dienstleister im Sinne einer effizienten und angemessenen Mandatsbearbeitung sowie organisierten Kanzleibetriebs zu entscheiden; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO. Soweit Dienstleister Daten in unserem Auftrag verarbeiten, gelten die Anforderungen an die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Personenbezogene Daten verkaufen wir nicht.
- Öffentliche Stellen/Behörden, insbesondere Finanzbehörden, können Daten empfangen, soweit dies zur Erfüllung einer gesetzlichen Verpflichtung erforderlich ist. Rechtsgrundlage für die Weitergabe ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO in Verbindung mit der jeweiligen Vorschrift;
- Im Zusammenhang mit unserem Kanzleibetrieb (z. B. Auditoren, Banken, Versicherungen, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsberater, Aufsichtsbehörden, Übersetzer) findet eine Weitergabe statt. Rechtsgrundlage für die Weitergabe ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b oder lit. f DSGVO;
- Die Mandatsbearbeitung kann zudem auch eine Weitergabe Ihrer Daten an Verfahrensgegner und deren Vertreter (insbesondere deren Rechtsanwälte) sowie an Gerichte und andere öffentliche Behörden zum Zwecke der Korrespondenz sowie zur Geltendmachung und Verteidigung Ihrer Rechte oder die unserer Mandant:innen erfordern;
- Wir übergeben Ihre Daten ggf. an Akten-/Datenvernichtungsunternehmen;
- Wir übergeben Ihre Adressdaten an Logistikunternehmen zwecks Versandsendungen;
- Bei dem Verdacht einer Straftat können wir Ihre Daten an Strafverfolgungsbehörden (bspw. Polizei, Staatsanwaltschaft) weitergeben.
9.1 Übermittlung in Drittländer
Bei Microsoft, LinkedIn und PostHog kann eine Verarbeitung von Daten außerhalb der Europäischen Union beziehungsweise des Europäischen Wirtschaftsraums, insbesondere in den USA, nicht ausgeschlossen werden. Die Nutzung einer EU-Hostingregion schließt mögliche Zugriffe aus Drittländern nicht in jedem Fall aus.
Soweit für den Empfängerstaat ein Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission vorliegt, kann eine Übermittlung auf Art. 45 DSGVO gestützt werden. Für Empfänger in den USA kommt hierfür das EU-U.S. Data Privacy Framework in Betracht, sofern der jeweilige Empfänger über eine gültige, die betreffende Verarbeitung umfassende Zertifizierung verfügt. Die aktuelle Liste ist unter dataprivacyframework.gov abrufbar.
In anderen Fällen erfolgt eine Übermittlung nur unter den Voraussetzungen der Art. 46 ff. DSGVO, insbesondere auf Grundlage der Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission und, soweit erforderlich, ergänzender Schutzmaßnahmen. Informationen zu den jeweils einschlägigen Garantien können Sie über die oben genannten Kontaktdaten anfordern.
10. Ihre Rechte
Als betroffene Personen stehen Ihnen bei Vorliegen der jeweils geltenden Voraussetzungen die folgenden Rechte zu:
- Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO)
- Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO)
- Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO)
- Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
- Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
Zudem haben Sie nach Art. 77 DSGVO das Recht, sich bei einer Aufsichtsbehörde Ihrer Wahl über die Datenverarbeitung durch uns zu beschweren. Unser Sitz ist in München. Für uns zuständig ist:
Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA)Promenade 18
91522 Ansbach
Postanschrift: Postfach 1349, 91504 Ansbach
www.lda.bayern.de
10.1 Widerspruchsrecht
Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung Ihrer Daten auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO Widerspruch einzulegen (Art. 21 Abs. 1 DSGVO). Wir verarbeiten die Daten dann nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Der Verarbeitung zu Zwecken der Direktwerbung können Sie jederzeit ohne Angabe von Gründen widersprechen (Art. 21 Abs. 2 DSGVO). Eine formlose Nachricht an info@sorberarbeitsrecht.de genügt.
10.2 Widerruf einer Einwilligung
Wenn wir Daten zu Ihrer Person auf Grundlage einer von Ihnen erteilten Einwilligung verarbeiten, können Sie die Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen (Art. 7 Abs. 3 DSGVO). Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt davon unberührt. Ihren Widerruf können Sie über die oben genannten Kontaktdaten erklären.
Bei anwaltlichen Mandatsdaten können Rechte betroffener Personen insbesondere durch die berufliche Verschwiegenheitspflicht eingeschränkt sein (§ 29 BDSG).